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Pokern – ein Spiel mit Suchtpotential

Poker ist in. Wer im Netz surft kann sich Pokerangeboten und Casinowerbung kaum auch mit Popup-Blocker kaum entziehen. Undauch außerhalb der Netzwelt entgeht der Pokertrend keinem. Pokertische, Pokerchips, Pokerkarten, beinahe überall kann man die Grundausrüstung erwerben, inzwischen sogar im Supermarkt.

Schnell ist der alte Ruf des Spiels vergessen, obwohl jeder die Bilder aus alten Filmen kennt. Pokern in verrauchten Hinterzimmern, mit Hut, Sonnenbrille und der Knarre im Halfter. Heute scheint es ein Spiel für jeden zu sein, obwohl sich am Charakter des Spiels nichts geändert hat. Auch wenn es unzählige Abhandlungen über Strategien, Tipps und Tricks beim Pokern gibt, im Grunde ist es ein Glücksspiel. Zwar hat man bei diesem Spiel, im Gegensatz zu beispielsweise Roulette, einen Einfluss auf den Spielverlauf, doch die Grundvoraussetzung eines Sieges kann der Spieler nicht beeinflussen. Welche Karten er in der Hand halten wird, bleibt dem Zufall überlassen, er kann lediglich eine entsprechende Strategie wählen. Kollege Zufall verhilft immer wieder zu Überraschungen. Ein völliger Anfänger kann, vom Zufall begünstigt, Turniere gewinnen, während sich ein Profi mit schlechten Karten schnell auf den Heimweg machen muss. Diese Möglichkeit des Pokers fasziniert und verführt genauso wie die rasche Spielabfolge, die das hohe Suchtpotential des Spiels charakterisiert.

Genau deshalb darf in Deutschland nur mit Konzession gepokert werden, wer Geld gewinnen will, muss sich also in ein Casino begeben, für private Pokerrunden ist das Aussetzen eines Preisgeldes verboten. Doch Onlinecasinos senken die Hemmschwelle. Zu jeder Tageszeit kann man dort an Pokerrunden teilnehmen, angelockt von Gratisangeboten und üppig gefülltem Startkonten. Fernsehübertragungen tun ihr Übriges den Glücksspielcharakter des Pokerns zu verschleiern. Die gesendeten Pokerturniere erwecken den Eindruck, es handle sich um eine Sportübertragung, wie beispielsweise Schach… und an einem Sport kann doch nichts Schlechtes sein.

Jeder kann vom heimischen PC aus an Pokerrunden teilnehmen, für Suchtkranke oder Menschen bei denen die Gefahr einer Suchterkrankung besteht ist das ein unberechenbares Risiko. Niemand kontrolliert das soziale Verhalten der Spieler, anders als in öffentlichen Pokerrunden, fehlt hier der gesellschaftliche Druck, ein Süchtiger kann vor dem PC verwahrlosen, ohne dass es jemandem auffällt.
Trotzdem sollte man den aktuellen Pokertrend nicht zu verkniffen sehen. Poker ist ein Spiel das viel Freude machen kann und ähnlich wie Lotto, dem einen oder anderen einen Jackpot beschert. Der Gefahren eines Glücksspiels sollte man sich jedoch bewusst sein, auch im Sinne der eigenen Mitspieler.

Immer mehr Jugendliche nutzen online Casinos

Laut Forschern der Universität von Pennsylvania in den Usa spielen ungefähr eine Million Jugendliche regelmäßig Onlinepoker. Weiter heißt es, das fast 9 Prozent aller Männer zwischen 18 und 29 Jahren würden mindestens einmal im Monat an Online Glücksspielen teilnehmen.

Viele sehen sich dabei als professionelle Spieler an, welche online Poker herkömlichen Ferien- oder Nabenjobs bevorzugen. Die meisten der süchtigen Spieler haben in den letzten Jahren einen größeren Gewinn gemacht und versuchen nun diesen zu wiederholen. Oft nur mit mäßigem Erfolg oder gar mit Verlusten.

Laut der Studie sind Studenten sehr anfällig für online Casinos, da diese oft über Kreditkarten verfügen.

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