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Texas Hold’em kam über den großen Ozean

Was haben die folgenden Prominenten gemeinsam?
Matt Damon, Tobey Maguire, Stefan Raab, Ben Afflek, Cameron Diaz-sie alle sind überaus berühmt. Was man von den meisten allerdings nicht weiß ist, dass sie alle eine Leidenschaft verbindet:
Poker!

Die Varianten des Spiels sind vielfältig und genauso die Spielorte: Ganz gleich ob im Casino, bei Freunden, in einer Gaststätte oder in der Spielhalle:
Bei Texas Hold’em hat man die Möglichkeit eines ultimativen Bluffs, mit dem man mindestens einen, aber auch bis zu 9 Spielgegner täuschen kann. Die Anzahl der möglichen Spieler zeigt sofort, dass es sich hierbei um ein Gemeinschaftsspiel handelt, welches sehr spannende Ausmaße annehmen kann, wenn man die Regeln beherrscht.
Texas Hold’em basiert auf der Grundlage, dass jeder Kartenspieler 2 Karten erhält, welche allen anderen verdeckt bleiben. Ziel ist, aus diesen und den später folgenden weiteren 3 Karten ein finales Deck zu bilden-natürlich mit der Intention zu gewinnen!
Nun legt der Spielgeber weitere 5 Karten auf den Tisch. Ist man an der Reihe, kann man sich entschließen eine, beide oder auch keine der eigenen Karten auszutauschen. Beachtet werden sollte allerdings, dass man am Ende 5 Karten in der Hand hält, denn diese entscheiden über Gewinn oder Verlust des Spiels-und, wenn vereinbart, auch über den Spieleinsatz.

Im weiteren Spielverlauf folgen vier sogenannte Bietrunden.
Bei diesen entscheidet sich, wer den Höchsteinsatz in der Runde gemacht hat und ob die Gegner „mitgegangen“ sind oder nicht.
Letztlich folgt der „Showdown“, bei dem die Karten auf den Tisch gelegt werden müssen-spätestens an dieser Stelle fliegen alle Bluffs auf, die einen entweder zum Erfolg oder zum Verlust der Einsatzchips bringen werden.

Pokern in Österreich

Gerade aktuell wird eine Studie aus Österreich veröffentlicht, aus ihr geht hervor, dass dort 15%  aller Männer, die älter als 15 Jahre alt sind, wenigstens hin und wieder mal Pokern. Pokern in Österreich scheint total im Trend zu sein. Sogar ein Viertel aller Männer ist allgemein am Spielen interessiert. Die Frauen dagegen weniger, wen wunderts, da interessiert das nur jede zehnte.
Gepokert wird in Österreich vor allem Zuhause hat das Marktforschungsinstitut herausgefunden, der Trend ins Casino zu gehen oder einen der vielen Onlineanbieter zu nutzen, ist dort noch nicht so ausgeprägt. Dafür schauen die Ösis aber sehr viel Pokern im Fernsehen an, na wem´s Spaß bringt… Und, oh Wunder, mit zunehmendem Alter wird weniger gepokert. Die über 40-jährigen spielen bestimmt lieber Schafkopf oder kloppen Skat.
Fazit der Umfrage: es lohnt sich nicht extra nach Österreich zu fahren, die spannenden Showdowns finden ja wohl eher hier statt.
Oder vielleicht ist Pokern in Österreich doch nicht so schlecht?
Ich habe gerade noch erfahren, dass sich die Casinos dort zum Start des neuen James Bond-Films (übrigens am 23. November) ziemlich viel einfallen lassen, ich sag nur Bond-Girls, Bond-Musik, Gewinnspiel. Da sollte man echt ´nen Smoking rausholen oder wenigstens den ollen Trenchcoat. Also wem Kitzbühl, Graz, Innsbruck nicht zu weit weg ist (Urlaub ist ja auch was schönes :o) der kann da ja mal die Lage checken, und sogar die eine oder andere Kinokarte abstauben.

Noch ein Ass im Ärmel

Na klar, dem Pokergott ein bisschen auf die Sprünge helfen davon träumen wohl die meisten manchmal, aber das? Da hat doch in Hamburg einer falsch gespielt, wie sich jetzt herausstellt über insgesamt zwei Jahre. Bei Pokerolymp wird er Mister X genannt. Er hatte immer noch zwei Karten im Ärmel, und konnte das zwei Jahre lang durchziehen.

Der war in der Szene echt bekannt und galt als Außenseiter. Nicht unbeliebt, aber ein bisschen merkwürdig. Merkwürdig war vor allem seine Glückssträhne. Man war sich einig, eigentlich versteht der nichts vom Pokern, der hat nur unverschämt viel Glück. Naja, unverschämt ja, Glück eher nein. Was in der Szene lange vermutet wurde, jedoch nicht zu beweisen war (es wurde sogar gemunkelt, dass der Croupier bestechlich ist), ist nun doch wahr. Der Typ hat betrogen.

Aufgeflogen ist das Ganze durch Zufall im Casino in Bad Zwischenahn. Eigentlich werden die Karten ja um zehn und um zwölf gezählt, wovon der obskure Typ wohl auch ausgegangen ist, aber vor fünf Tagen zählt der Croupier eben einfach mal um elf. Der Typ wird nicht schlecht gekuckt haben. Auf jeden Fall versucht er noch, seine Zusatzkarten dem Croupier unterzujubeln, aber das wurde natürlich aufgezeichnet. Damit war seine Glückssträhne noch vor Mitternacht zuende und für seine Mitspieler ein Rätsel gelöst.

Es ist erschreckend, dass er das echt zwei Jahre lang durchziehen konnte. Helfen würde natürlich, die Karten unregelmäßig zu überprüfen, ich bin mir sicher, zumindest in Bad Zwischenahn sind sie auf diesen Trichter jetzt auch gekommen.
Der Typ hat lebenslanges Casinoverbot, zumindest in Deutschland. Mal schauen, ob ihn noch mal jemand woanders trifft.

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